1.2 Feintuning oder: der kleine, aber feine Unterschied zwischen einem Haushaltplan/ Haushaltsbuch

In unserem vorherigen Tutorial 1.1 Startpunkt: Haushaltsplan haben wir gemeinsam deine Einnahmen und Ausgaben in Form eines Haushaltplans ausgearbeitet und strukturiert.

Mit dieser Informations- bzw. Datengrundlage kannst du nun ganz leicht deine Finanzströme im Auge behalten und weißt jeden Monat, was dich (an Einnahmen bzw. Ausgaben) erwartet.

Der Haushaltsplan ist somit quasi der Überblick über das große Ganze…

PRO TIPP: Deinen Haushaltsplan solltest du einmal im Jahr oder bei größeren Veränderungen direkt an die jeweiligen Umstände und die neuen Gegebenheiten anpassen! Denn so wie sich dein Leben verändert, so werden sich auch deine Einnahmen oder Ausgaben weiter verändern.

Am einfachsten geht dies meiner Meinung nach mit einer Excel Tabelle, die Herangehensweise ist übrigens die gleiche, wie zuvor erklärt auf einem Blatt Papier.

Hier auf der Seite findest du meine Vorlage für einen Haushaltsplan, den ich selbst gebaut habe und seit Jahren zufrieden nutze.

Aber ein wichtiger letzter Schritt fehlt jetzt noch, denn weißt du eigentlich, wieviel Geld du in der Woche z.B. für Kaffee oder Kleinigkeiten ausgibst? Nein?? Das dachte ich mir schon… 😉

Dafür benutzt man ein sogenanntes Haushaltsbuch.

Das Haushaltsbuch gibt dir quasi in Echtzeit die Möglichkeit, deine Finanzen zu erfassen und zu verfolgen, um noch ein klein wenig tiefer in Deinen Geldbeutel rein zu schauen. 🔍

Denn mit diesem Tool machen wir uns auf die Suche nach den kleinen, gemeinen (und meist unbekannten) Geldfressern... 💸

Auch das funktioniert wieder denkbar einfach:

Hierfür notierst du eine ganze Woche lang mal wirklich JEDE AUSGABE, die du tätigst.

Ich weiß, das ist jetzt wieder sehr kleinteilig, aber ES LOHNT SICH WIRKLICH, diesen Schritt einfach gleich mit zu machen!

Denn er wird dir noch einmal maßgeblich dabei helfen, aufzuzeigen, wo dein Geld im Detail wirklich hinfließt.

Außerdem bekommst du ein besseres Gefühl für einzelne Preise und natürlich dafür, was sich häufiger in deinem Einkaufswagen widerfindet.

PRO TIPP: Je länger man sich diese Mühe macht (1-4 Wochen), desto genauer wird die Datengrundlage und umso besser wird deine Übersicht über deine Finanzen und das Gefühl für dein Geld.

Eine Vorlage zum ausdrucken findest du hier: Vorlage Haushaltsbuch

Es gibt auch verschiedene Apps, die dir das Erstellen deines Haushaltsbuchs erleichtern. Spending Tracker ist z.B. eine solche (kostenlose) App, in der du deine Ausgaben (und Einnahmen) ganz praktisch unterwegs eintragen kannst.

Dabei werden diese auch direkt deinen Kategorien zugeordnet, sodass du übersichtlich sehen kannst, welche Summe du beispielsweise für Snacks oder Spielzeuge zwischendurch ausgibst... 💸


Mit dieser ausführlichen Datengrundlage sind wir dann am Ende der Vorbereitung und kommen nun endlich im nächsten Beitrag zu dem Punkt, der dich wirklich interessiert:

Was fangen wir nun mit der Information an bzw. wie können wir diese in unserem Interesse nutzen/ einsetzen?

Ich freu mich drauf, denn JETZT GEHTS SO RICHTIG LOS mit den coolen und wirklich brauchbaren MoneyHacks! 💪🏼